Gappenach die Perle des Maifelds

von Gappenach hinaus in die Welt

Unser Abenteuer Tansania

Wir, Annika und Pia haben uns ein echtes Abenteuer vorgenommen. Wir planen gemeinsam für mehrere Monate eines der ärmsten Länder der Erde zu besuchen und dort im Rahmen unserer Möglichkeiten unsere Hilfe und Unterstützung anzubieten.

Wir wollen helfen und zwar da, wo die Hilfe dringend benötigt wird und auch hoffentlich mit offenen Armen angenommen wird. Unser Ziel steht bereits seit längerem fest, wir wollen nach Afrika. Um diesen Plan zu verwirklichen, haben wir uns mit den Schwestern vom Heiligen Geist des Marienhofes Koblenz zusammengesetzt. Die dort ansässigen Schwestern haben Missionsstellen in ihrem Heimatland Indien, als auch in Ostafrika, in Tansania. Somit stand unser genaues Ziel fest: Tansania.

Aber warum gerade Tansania?

Tansania zählt zu den am geringsten entwickelten Ländern der Welt, laut des Human Development Index. Trotz allgemeiner Schulpflicht, fehlen im ländlichen Raum vielen Familien das Geld um ihren Kindern eine Bildung zu ermöglichen. Aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten liegt der Alphabetisierungsgrad von Personen ab 15 Jahren nur bei etwa 70%. Die medizinische Versorgung dort ist mangelhaft. Nicht einmal die Hälfte der Geburten wird medizinisch betreut. Somit wundert man sich auch nicht über die hohe Säuglingssterblichkeit, die dort herrscht. 80% der Frauen werden moderne Verhütungsmittel vorenthalten und rund 30% der Bevölkerung leidet an Unterernährung. Das Land hat zudem mit Malaria zu kämpfen, woran jährlich circa 60 000 Menschen in Tansania sterben. Viele Mädchen und Frauen werden dort aufgrund der mangelnden Bildung misshandelt oder sexuell missbraucht und infizieren sich mit dem HIV- Virus.

All diese Missstände wurden von den Schwestern erkannt. Diese richteten daraufhin zwei Missionsstellen dort ein. Die eine liegt in der unmittelbaren Nähe der Küstenstadt Daressalem, wo sich auch die Regierung befindet. Die andere Missionsstelle, wo wir, Pia und Anni auch drei beziehungsweise fünf Monate unseren Sommer 2018 verbringen werden, liegt im Landesinneren, im Bezirk Morogoro, in dem Ort Ujamaa, Msolwa. Dort leben circa 3300 Menschen, die hauptsächlich von der riesigen Zuckerrohr Plantage leben. Jährlich werden um die 130 000 Tonnen nur von dieser Plantage in Ujamaa exportiert. Die Schwestern wohnen dort seit 2008 in einem Kloster. Zu ihren Aufgaben zählt die Hilfe in der Pfarrei und sie führen in Ujamaa ein Mädcheninternat.

Dort leben Kinder und Jugendliche in unserem Alter. Neben dem Internat zählt der Unterricht in der Pfarreisschule zu ihren Aufgaben.

Als Vorbereitung für Annikas Studium mit dem Ziel Grundschullehrerin zu werden, möchte Sie während ihres Aufenthalts hauptsächlich kleine Arbeiten in der Schule und im Internat übernehmen. Dazu zählen unter anderem Hausaufgabenbetreuung oder auch die Unterstützung des Unterrichts. Eine weitere Aufgabe der Schwestern ist die Krankenversorgung des kleinen Ortes und der Umgebung . Hier wird Pia ein Praktikum absolvieren und bei kleineren Aufgaben helfen, wie zum Beispiel Medikamente anreichen, Pflaster kleben oder auch nur für Ordnung und Sauberkeit sorgen. Zusätzlich dazu gehen wir mit zu Familienbesuchen und spielen dort mit den Kindern oder unterhalten uns mit den Einheimischen über ihre Lage. Des Weiteren wird unsere Aufgabe auch sein den Schwestern im Alltag zu helfen und alltägliche Haushaltsarbeiten zu leisten, wie zum Beispiel das zubereiten von Mahlzeiten oder das Kloster sauber zu halten. Was uns sonst noch alles erwartet, ist erst vor Ort zu sehen.

Wir freuen uns schon riesig diese neuen aufregenden Erfahrungen zu sammeln und sind gespannt wie das Leben am anderen Ende der Welt verläuft.

Gerne werden Spenden angenommen:

Spendenkonto:

Schwestern v. Hl. Geist, Konto- Nr.:106344,

Sparkasse Koblenz, BLZ 570 501 20,

Zweck: Projekt Anni und Pia

IBAN: DE30 5705 0120 0000 1063 44,

BIC: MALADE51KOB

(Spendenquittung möglich

bitte vollständige Adresse angeben)

Gappenach 06052018